Rational AG

China-Produktion und -Verkauf gestartet
Im März 2023 hatte Rational angekündigt, in China einen neuen Combidämpfer für die Kundenbedürfnisse in den „Lower-Tier-Städten“ zu entwickeln und herzustellen (GastroSpiegel berichtete). Ein Jahr später als angekündigt sind nun die Produktion und der Vertrieb des iCombi-One gestartet. Damit bekennt sich der Hersteller zum Zukunftsmarkt China und bündelt nach eigenen Aussagen über 20 Jahre Erfahrung im chinesischen Markt sowie 50 Jahre Combidämpfer-Know-how. Peter Stadelmann, CEO Rational, erläutert dazu: „Wir möchten in China weiter expandieren und noch mehr Kunden mit unserem erweiterten Angebot erreichen. Die Combidämpfer-Technologie ist in China noch weitestgehend unbekannt, aber akzeptiert – und deshalb können wir hier neue Märkte erschließen.“
Aufbau von qualifiziertem Personal
Laut Stadelmann unterstreiche die Präsenz in China die Bedeutung des Marktes: „Mit der Werkseröffnung im Jahr 2024 haben wir uns für eine langfristige Präsenz mit eigener Forschung und Fertigung entschieden. Seit 2025 investieren wir vermehrt in Aufbau und Training von qualifiziertem Personal in der Produktion und im Vertrieb.“ Nach Angaben des Herstellers punkten die Geräte, die in den Gerätegrößen mit sechs und zehn Einschüben zur Verfügung stehen, mit robuster Bauweise für eine lange Produktlebensdauer und unterstreichen die Philosophie des Unternehmens „für besten Kundennutzen“.
Zusätzlich können Kunden auf ein flächendeckendes, geschultes Servicenetzwerk sowie kostenlose Anwendungsunterstützung zurückgreifen. Dabei wird der iCombi One analog zum iCombi Pro über die etablierten Kanäle in China vertrieben, zusätzlich werden weitere Vertriebsstrukturen und Trainings-Center entstehen.
Für Anwendungen der chinesischen Küche
Dass die One-Version zum Erfolgsmodell wird, davon ist man im Unternehmen überzeugt. Denn das Gerät benötige weniger als einen Quadratmeter Platz und beherrsche die wichtigsten Anwendungen der chinesischen Küche: braten, grillen, dämpfen, backen und noch mehr, heißt es von Herstellerseite. Er ersetze damit zahlreiche Geräte wie Entenofen, Grill, Umluftofen, Dämpfer oder auch den Wok und eigne sich vor allem für Küchen mit hohem Standardisierungsgrad, etwa Casual-Dining-Restaurants mit chinesischem Essen, in denen zwischen 30 und 130 Speisen pro Tag zubereitet werden. Für mehr Anwendungsvielfalt und weitere Gerätegrößen gebe es zudem den iCombi Pro mit eingebauter Kochintelligenz, präziser Temperatursteuerung und Funktionen wie Powersteam für typisch chinesische Dampfanwendungen.
Keine Änderung in Deutschland
Für Peter Stadelmann ist es wichtig zu betonen, dass sich am deutschen Produktionsstandort in Landsberg am Lech nichts ändert: „Der iCombi Pro ist und bleibt international unser wichtigstes Produkt mit einem sehr großen Wachstumspotenzial. Daher wird der Standort im Moment um ein großes Serviceteilelager erweitert. Darüber hinaus sind weitere Ausbaumaßnahmen geplant.“
Einer großen Öffentlichkeit wird der iCombi One erstmals auf der Hotelex in Shanghai vom 30. März bis 2. April 2026 präsentiert. Daneben gibt es ein breites Kommunikationsangebot auf den typischen chinesischen Online-Kanälen.







